weil Kunst beflügelt

raku

Ein Spiel mit dem Feuer. Eine alte japanische Brenntechnik neu interpretiert.

Franzart, Rakukeramik, Vasen und Gefäße

Franzart, Rakukeramik, Figuren

Franzart, Rakukeramik, Schalen


Wie entsteht RAKU-Keramik

 

RAKU bedeutet Glück, Freude, Wohlbefinden und Zufriedenheit und ist in Japan eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden. Die Ursprünge liegen in der Teezeremonie des Japans im 16. Jahrhundert. In der westlichen Welt hat sich RAKU von dieser ursprünglichen Gebrauchsform gelöst und weiterentwickelt. Geblieben sind die natürliche Einfachheit, die schlichten Formen und der Zauber des Unvorhersehbaren.

Rakukeramik - Keramikofen, Ausschmelzen der Glasur
Rakukeramik - Nachreduktion in einem Sägespänebett
Rakukeramik - Nachreduktion in einem Sägespänebett

Die Objekte werden frei geformt, einem ersten Brand (Schrühbrand) bei 960°C unterzogen und glasiert. Anschließend kommen sie in einen mit Holz befeuerten Ofen. Nach Ausschmelzen der Glasur werden sie bei ca. 1000°C mit einer Zange entnommen (Bild 1). Dabei springt die Glasur und es entsteht ein feines Rissenetz (Craquelee). Durch Nachreduktion in einem Sägespänebett (Bild 2 und 3) wird dieses Rissenetz und alle unglasierten Stellen durch den entstandenen Kohlenstoff schwarz eingefärbt. Die nach ca. 30 Minuten entnommene Keramik wird in Wasser abgekühlt und mit Stahlwolle und Putzmittel gewaschen. Entstanden ist eine Keramik, die einzigartig und nicht reproduzierbar ist.

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Sigrun Franz
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